Referenzen

Aufgabe: Erneuerung der Fenster und Optimierung der Heizung

Objektbeschreibung:
 

Reihenmittelhaus in Oyten,

nicht unterkellert,

Baujahr: 1986

 

Zusammenfassende Anmerkungen zum Gebäude

 

Das Gebäude befand sich - energetisch betrachtet -  in einem verbesserungsbedürftigen Zustand. Die Gebäudehülle wies entsprechend der Konstruktion und des Baualters in vielen Bereichen zu hohe Wärmeverluste auf. Der berechnete Energiebedarf war als hoch einzustufen.

 

Die Fenster verursachten zusammen mit den Verlusten über Lüftung und Undichtigkeiten nahezu die Hälfte  der  Energieverluste, hier bestand ein sehr hohes Energieeinsparpotential.

 

Die im Gebäude bestehende Brennwertheizungsanlage war etwa 10 Jahre alt. Die Anlage wurde mit Erdgas befeuert. Der Jahresnutzungsgrad der Anlage war gut und lag bei etwa 107 %. Betrachtete man die heute mit moderner Brennwerttechnik und Anlagenoptimierungen möglichen Nutzungsgrade von bis zu 110 %, so zeigte sich, dass die Ausnutzung des immer teurer einzukaufenden Brennstoffes noch effizienter als bisher erfolgen konnte.

 

Die Dämmung der wärmeführenden Leitungen war zu dünn und zudem lückenhaft ausgeführt, hier entstanden große Wärmeverluste,  die Anlage war nicht hydraulisch abgeglichen. Diese Bereiche sollten dringend optimiert werden, um den Jahresnutzungsgrad der gesamten Anlage zu verbessern und so die eingesetzten Energien noch besser ausnutzen zu können.

 

Die Warmwasserbereitung erfolgte über einen indirekt beheizten Warmwasserbereiter, Baujahr 2006, an diesem wurden zur Reduzierung des Energieverbrauches die Einstellungen (wie z.B. Warmwassertemperaturen und Laufzeiten) und das Anlagenumfeld (Dämmung der Leitungen) optimiert.

 

Im Rahmen der Beratung wurde zur Verbesserung der Energieeffizienz auch die Nutzung erneuerbarer Energien mit in Betracht gezogen.

Aufgabe: Energetische Sanierung

Objektbeschreibung:
 

Einfamilienhaus in Seevetal, Holzrahmenfertigteilhaus, nicht unterkellert, Baujahr: 1972

energetische Sanierung 2011/2012

 

 

Das Gebäude  befand sich energetisch betrachtet in einem verbesserungsbedürftigen Zustand.

Die über die Gebäudehülle und die Anlagentechnik entstehenden Energieverluste sollten weitestgehend reduziert werden.

 

Folgende Ergebnisse erbrachte die Erstanalyse:

 

Das Dach war bereits isoliert, der Aufbau entsprach jedoch nicht den Anforderungen der heutigen  Energieeinsparverordnung. Die Dachaufbauten  könnten außerdem  aus Gründen der Wohnwertverbesserung (Reduzierung von Zuglufterscheinungen im Winter und Aufheizen der Räume im Sommer) optimiert werden. Dieses sollte aus  Kostengründen in Verbindung mit Instandsetzungsmaßnahmen am Dach geschehen.

 

Der Erdgeschossfußboden verfügte bis auf die minimale Dämmung unterhalb der Sohle über keinen besonderen Wärmeschutz. Hier besteht ein  Energieeinsparpotential, Maßnahmen am Fußboden lassen sich aber meist nur mit hohen Folgekosten umsetzen (mindestens ist ein neuer Bodenbelag fällig, in vielen Fällen folgen durch den durch die Dämmung höheren Fußbodenaufbau auch Maßnahmen an den Türen, Treppen usw.), so dass auch hier dazu geraten wurde die Maßnahme in Verbindung mit Instandsetzungen zu tätigen.

 

Die größten Verlustquellen waren die überwiegend noch isolierverglasten Fenster, die minimal gedämmten Außenwände und die Heizungsanlage mit deren Komponenten.

Große Schwachstellen stellten auch die nicht gedämmten Abseitenfußböden und die Decke zur unbeheizten Garage dar.

 

Umgesetzt wurden die Maßnahmen zur Wärmedämmung an Außenwänden und Abseitenbereichen, außerdem wurden Fenster und Haustüren erneuert. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen ohnehin kurzzeitig anstehender Instandsetzungen an Wänden und Fenstern getätigt

 

In diesem Zusammenhang wurde auch die Luftdichtigkeits-/ Dampfbremsebene in diesen Bereichen optimiert.

Aufgabe: Umbau und energetische Sanierung

Energetische Sanierung Eingangsbereich vor Sanierung

Objektbeschreibung:
 

Die Zweifamiliendoppelhaushälfte sollte zu einer Wohneinheit umgebaut und in diesem Zusammenhang auch energetisch saniert werden. Vorab wurde das Gebäude bilanziert, um zu ermitteln welche Bereich sinnvollerweise sofort im Rahmen des Umbaus und der Modernisierung saniert werden sollten und welche Bereiche ggfls. noch etwas Zeit hatten. 

 

Die Gebäudehülle wies entsprechend der Konstruktion und des Baualters sehr hohe Wärmeverluste auf. Der berechnete Energiebedarf war als zu hoch einzustufen.

 

Die Böden und das Dach verursachten die größten  Energieverluste, aber auch im Bereich der Fenster und Außenwände bestand ein hohes Energieeinsparpotential (siehe auch unten stehende Grafik). Diese Bereiche wurden modernisiert und in diesem Zusammenhang auch energetisch saniert. Die energetischen Standards wurden so hoch angesetzt, dass die Mindestkriterien der KfW für das Programm energieeffiezient Sanieren eingehalten wurden

 

Die Lüftungswärmeverluste waren ebenfalls hoch.

Verbesserungen in diesem Bereich führen neben der Reduzierung von  Energieverlusten auch zu einer deutlichen Verbesserung des Wohnwertes durch geringere Zuglufterscheinungen.

 

Das folgende Bild zeigt Ihnen das Bilanzschema zum Gebäude:

An dieser Grafik können Sie erkennen, wo die größten Verluste im Gebäude liegen.

 

Im Gebäude bestanden zum Bewertungszeitpunkt zwei Heizungsanlagen.

Diese wurden separat für die Wohneinheiten im EG und DG betrieben.

 

Hier standen auch aufgrund des Anlagenalters umfangreichere Instandsetzungskosten an.

Es wurde daher empfohlen in Zusammenhang mit dem geplanten Umbau die beiden Heizungsanlagen zu einer zusammenzufassen und auch die derzeit dezentrale Warmwasserbereitung zu zentralisieren und an die Heizung anzuschließen, um die teuer einzukaufenden Energien deutlich effizienter nutzen zu können.

 

Die derzeit für die Erdgeschoss Wohnung „zuständige“ Brennwerttherme im Keller konnte aufgrund des durch die energetische Sanierung geringeren Energiebedarfes die Wärmeversorgung der gesamten Haushälfte übernehmen (hierzu wurde im Vorwege in Abhängigkeit der geplanten energetisch relevanten Maßnahmen die Heizlast des Gebäudes zu ermittelt und überprüft, ob die Leistung der vorhandenen Gastherme ausreicht, um das gesamte Gebäude zu erwärmen).

 

Neben den Heizungsanlagen erzeugten auch die dazugehörigen Bereiche, wie das Verteilsystem hohe Verluste.

 

Die Regelung der Heizkörper über Raumthermostate funktioniert aufgrund des Alters der Thermostate und deren z.T. verdeckten Anordnung nur schlecht, die Anlage war nicht hydraulisch abgeglichen.

 

Diese Bereiche wurden optimiert, um den Jahresnutzungsgrad der gesamten Anlage noch zu verbessern und so die eingesetzten Energien besser ausnutzen zu können. 

Autorisierter Qualitätssicherer
der IFB Hamburg

Kontakt:

Wohngesunde Energiekonzepte

Dipl.-Ing. (FH) Architektin Stefanie Bender

Lüllauer Straße 1
21266 Jesteburg

Telefon: 0 4183 - 5009 02

E-Mail: info@wohngesunde-energiekonzepte.com

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